Blitzeinschlag "Post" Güntert
1996     03. August 1996 Blitzeinschlag bei der “Post” im Hause Güntert, an diesem Samstag     war es schwül, gegen 12:50 gab es nur einen Blitz (Zeitzeugen) und der schlug     in‘s Dach der „Post“ aus dem sofort schwarzer Qualm quoll und auch sofort Flammen     sichtbar wurden. Keine Chance mehr für das schnelle Eingreifen der Feuerwehr.
14. Juni 2015 Hochwasser in Schwaningen (Film rechts anklicken)
01. Juni 2015 Kanalbauarbeiten in der Schmalzgass und Hofwies beginnen. Siehe auch Juli 2016 - „Kanalbauarbeiten“
Datum unbekannt Dobelhütten-Einweihung, (links oben), weitere Daten folgen noch
Datum unbekannt Tal, Richtung Lembach (noch mit alter Mülldeponie, rechts: heller Bildteil)
28. August 1911 Grossbrand in Schwaningen
Grossbrand in Schwaningen
01. März 2015 Überreste vom alten Mühlekanal im Ehrenbach, ausserhalb von Schwaningen, Richtung Wangen, der, wie es der Name schon sagt, die Mühle in Schwaningen mit Wasser versorgte
Film vom Hochwasser 2015
12. Oktober 1959 Drei Feuerwehrleute sterben bei einer Herbstübung
Datum unbekannt Hier wurden für die Gasthäuser die Eisblöcke aufbewahrt. Manche Einwohner konnten sich 2016 noch gut daran erinnern, wie die Männer früher mit dickem Lederschutz auf den Schultern die Eisblöcke trugen.
2004 Lettenwegfest - Sitzbänke Spende, Kreuzrenovation
2009 Bau der neuen M(E-)hrenbachbrücke Eigentlich heisst es ja der “Ehrenbach”, im Dialekt wurde der Bach dann zwischenzeitlich zum “Mehrenbach”. Zu diesem Thema gibt es unterschiedliche Meinungen, das Landesarchiv führt den Bach jedenfalls als “Ehrenbach”… nicht umsonst stehen die Hinweisschilder in Weizen auch an den Brücken mit eben diesem Namen. Die Halle in Weizen heißt Ehrenbach-Halle“…
2009 Ebenfalls neu - die kleine Holzbrücke   ausserhalb Schwaningens über den Ehrenbach am früheren Waschplatz.
02. Agusut 2011 Der Eisbach (im Dialekt „Isbach“) wird neu verlegt. Da es immer wieder zu Glatteis auf der Straße führte, wurde der Eisbach neu verlegt und eingedohlt. Die gesamten Arbeiten wurden schnell und ohne grosse Probleme erledigt.
Sommer 1958 Hochwasser im Sommer in Schwaningen. Das Wasser fließt über (!!!) die damalige Brücke, die aber niedriger war, als die neu gebauter Brücke von 2009. Daskönnte so um den 25./27. August 1958 gewesen sein. Das Wasser ist sogar hinten durch die Schmalzgass geflossen. (Bildmaterial dafür wird noch gesucht)
Weitere interessante Geschichten rund um unseren Ort folgen “step by step”. Danke für Ihr Verständnis. Sollten Ihnen noch alte Geschichten bekannt sein oder verfügen Sie noch über alte, historische Bilder in Ihren Fotoalben, dann melden Sie sich bitte. Leider sind viele Unterlagen in den letzten Jahrzehnten verschwunden und Zeitzeugen gibt es auch nur noch sehr wenige, darum sind wir sehr an sonstiger, noch bekannter Historie interessiert. Im “Impressum” ist meine Kontaktadresse aufgelistet- ich freue mich über Ihre Mithilfe! Erinnerungen- wussten Sie… …dass in Schwaningen ein privates Haus “Höllhus” genannt wurde? Es war das erste Haus im Dorf, das einen Keller hatte. Alle anderen Keller der Häuser waren nur von außen zugänglich. Es heißt aber auch, dass das Haus nur über die „Höllgass“ erreichbar war, und so der Name entstanden ist. …dass es mehrere Wirtschaften gab? Es waren u.a. der Gasthof “Adler”, Gasthaus “Kranz” und Gasthaus “Schwanen”. Am Dorfeingang von Bonndorf her kommend, rechts, im Hause E. Maier, gab es ebenfalls noch eine kleine Wirtschaft - wenn bekannt, folgt dazu noch mehr. „Gasthaus Kranz“ und Gasthaus „Schwanen“ existieren noch heute. …dass  es beim Gasthaus “Adler” und Gasthaus „Kranz“ früher noch eine Zapfsäule zum Tanken gab? …dass  es bei uns auch eine grosse Mühle mit entsprechendem Mühlenbach und Mühlenrad gab? …dass  es bei uns viele kleine “Tante-Emma-Läden” und Handwerk gab? Bilder dafür werden noch gesucht! …dass  es für die Gasthäuser im Wald extra eine Grotte gab, in der Wassereis-Blöcke für die Bierkühlung aufbewahrt wurde? …dass der “Eisbach” (Dialekt “Isbach”) vom Lembacher Tal herkommend, der einzige Bach ist, der die letzten Jahrzehnte, selbst im kalten Winter (1962/1963), nicht eingefroren ist. …dass bei uns früher am 1. Mai allerei Schabernack getrieben wurde? Teilweise wurde der “Angebetenen” ein Tännchen auf’s elterliche Hausdach gesetzt, die nicht so sehr beliebt waren, bekamen einen Stallbesen…., ebenso wurden im Laufe der Jahre noch “Kalkstrassen” von und zu den Verliebten gestreut, das kam besonders gut, wenn es am nächsten Morgen leicht regnete. Tradition war es auch von den Jugendlichen, beim Jägerhaus von Ignaz W. die alte und sehr schwere Kreissäge zu “entführen”, über eine sehr schmale Brücke bei Greitmann’s zu tragen (nachts!!!) und sie dann am Latschariplatz abzustellen. Bei dieser Aktion gingen einige dann doch noch im “Ehrenbach” baden…. Auch wurden manche Haustüren mit Holz “zugebaut”, so dass am nächsten Morgen für die Hausbewohner zuerst einmal Arbeit angesagt war, um überhaupt aus dem Haus zu kommen. …dass es vor der “Fasnetsziet” Tradition war, sich als “Närrli” zu verkleiden und die anderen dann, mit Haselnussstangen bewaffnet, zu “jagen” und eventuell zu hauen. …dass es in der Hofwies die sog. „Schnecken-Preisers“ gab, sie waren die Sammelstelle für grosse Weinbergschnecken. Dafür bekam man gutes Geld. Da es bei uns um 1970 extrem viele Schnecken gab, dachte man natürlich auch nicht an den Artenschutz. Manchmal wurden bis zu zwei volle Kartoffelsäcke von einer oder zwei Personen mit feinen Weinbergschnecken bei Preisers abgegeben. Viele im Dorf holten sich einen sog. „Schnecken-Mess-Ring“ um zu Sammeln. Schnecken, die durch den Messring fielen, wurden nicht eingesammelt. Nachdem das Ehepaar Preiser dann verstorben war, übernahm das Schneckengeschäft dann H. Rendler aus der Talstrasse. Später wurden dann keine Schnecken mehr gesammelt.
März/April 2016 Bilder von den Stromleitungsarbeiten März/April 2016
Dobelhütte
1981       Treffen an der Dobelhütte im Jahr 1981
1980/1981 Kartoffel-Ernte auf dem Kalvarienberg in Handarbeit. Viele Bauen betrieben den Anbau nur noch im Nebenerwerb, der Bauer war arbeiten, der Rest der Familie durfte dann auf‘s Feld und die Kartoffeln ernten... alle, auch Nachbarn halfen dabei mit.
Kartoffelernte auf dem Kalvarienberg Kartoffelernte auf dem Kalvarienberg Mülldeponie Mülldeponie
1990    In der Schmalzgass beim Haus Schönle gab es ca. drei Mal ein kleines Straßenfest.
Schmalzgass-Fest 1990 Schmalzgass-Fest 1990 Schmalzgass-Fest 1990 Dobelhütte Schwaningen Dobelhütte Schwaningen Dobelhütte Schwaningen Dobelhütte Schwaningen Dobelhütte Schwaningen
ca. 2007
April 2006
Dobelhütten-Einweihung Dobelhütten-Einweihung Dobelhütten-Einweihung Lettenwegfest Lettenwegfest Lettenwegfest Einweihung M(e)hrenbach-Brücke 2009 Einweihung M(e)hrenbach-Brücke 2009 Eisbach "Isbach" Verlegung Eisbach "Isbach" Verlegung Eisbach "Isbach" Verlegung Eisbach "Isbach" Verlegung Eisbach "Isbach" Verlegung Mühlekanal Schwaningen Mühlekanal Schwaningen Mühlekanal Schwaningen Mühlekanal Schwaningen Mühlekanal Schwaningen Hochwasser in Schwaningen 2015 Hochwasser in Schwaningen 2015 Hochwasser in Schwaningen 2015 Hochwasser in Schwaningen 2015 Stromleitungsarbeiten Frühjahr 2016 Stromleitungsarbeiten Frühjahr 2016 Stromleitungsarbeiten Frühjahr 2016 Stromleitungsarbeiten Frühjahr 2016 Stromleitungsarbeiten Frühjahr 2016 Stromleitungsarbeiten Frühjahr 2016 Stromleitungsarbeiten Frühjahr 2016 Eisgrotte Eisgrotte Eisgrotte Eisgrotte Eisgrotte
Rolf und Maria Gaul (geb. Weingärtner) bei einer sogenannten Kriegshochzeit (ca. 1942)
Hier auch eine sogenannte Kriegshochzeit. Die Braut (Mitte) und Frau links der Braut waren Zwillinge. Der Mann kam kurz nach der Hochzeit im Krieg um.
Schwaningen - alte Bilder um die Kriegsjahre Schwaningen - alte Bilder um die Kriegsjahre Schwaningen - Die "Stromer" sind unterwegs! Schwaningen - Die "Stromer" sind unterwegs!
1921 bis 1928     Die „Stromer“ montierten um Schwaningen (bis nach Brunnadern) die grossen     Stromleitungen und „bandelten“ mit den hübschen Frauen an.     Die „Stromer“ zogen aber sehr oft wieder weg wegen der Arbeit in anderen     Gebieten und Länder.
1939 bis 1945
Schwaningen Frauenschaft Kriegsjahre beim alten Rat-und Schulhaus Hauptstrasse
Schwaningen- Frauenschaft Alle „durften“ (mussten) sich während den Kriegsjahren einbringen, ansonsten drohte Lebensgefahr… und oft sogar der Tod!
Schwaningen - erstes Auto
1960     Mit das erste Auto in Schwaningen. Gehörte zum Gasthaus „Kranz“/Schätzle‘s.     Man beachte die (halbe) Tanksäule links im Bild. Rechts im Bild sieht man das     Haus Göttlicher, und das grosse „Schaufenster“- dahinter befand sich lange     ein „Tante-Emma-Laden“ .     Mädchen ist hier Frau Möhringer/Bonndorf/Schwarzwald-Hotel
…es wird auch erzählt, dass Kl. Heine geb. Marber, einen Bruder hatte (Helmut Marber), der andere Bruder Alfred, war in Weizen mit dem „Gretchen“ verheiratet. Helmut Marber wurde auf dem Kalvarienberg/ Richtung Stühlingen kurz nach Ende vom 2. Weltkrieg von den Franzosen erschossen. Anscheinend wurde Helmut auf dem Berg mit einem Gewehr vom Dorf aus per Feldstecher von den Franzosen gesichtet, weil der Wald noch nicht so gross war und ist dann von einer Panzergranate getötet worden…
Die jungen Mädchen und Buben sind oft links auf die Tanksäule geklettert um in den „Kranz“ in‘s Nebenzimmer zu schauen, da gab es nämlich oft Tanzveranstaltungen…..
alte Autos, Kühl- schränke, Farben, Lacke, Altöl und sonstige verbotene Substanzen… lagerten hier drin!
in der Schmalzgass und Hofwies (endlich, nach über 100 Jahren) :-) Hier eine kleine Bildergalerie der Kanalbauarbeiten: (klicken)
Juli 2016 Kanalbauarbeiten
Hochzeitsgesellschaft am GAsthaus Schwaningen 1921 Hochzeitsgesellschaft am GAsthaus Schwaningen 1921
1921     Hochzeitsgesellschaft, man beachte auch hier den Aufgang, das alte     Werbeschild und die Umgebung vom Gasthaus Schwaningen.     Hochzeit, 11. Oktober 1921 von Melanie und Friedrich Stadler.     (Verwandt mit Familie Wekerle)
Dobelhütten-Einweihung Dobelhütten-Einweihung Dobelhütten-Einweihung
Datum unbekannt Ausflug an das Niederwalddenkmal
Niederwalddenkmal - Ausflug - Datum unbekannt Feldpost vonm Oktober 1942 Feldpost vonm Oktober 1942
15. Oktober 1942     Hier wurde eine alte Ansicht von Schwaningen und dem Gasthaus „Adler“     als Postkarte verwendet, um dem Soldaten Greitmann per Feldpost     gute Wünsche zu senden.
Grosse Kartoffel Hochzeitspaar aus Stroh Mehrenbach oder Ehrenbach?
Allen Unkenrufen zum Trotz! Hier ist ganz klar auf dem Auszug aus der Vermessung von 1882, Landratsamt Waldshut, Vermessungsamt, zu erkennen, dass unser (M-)Ehrenbach ursprünglich „Ehrenbach“ heißt und nur in unserem Dialekt „Mehrenbach“ genannt wird! Alte Erzählungen im Dorf sagen, dass man früher zum Pferd/Gaul auch Mähre gesagt hat. Die Tiere wurden dann nach der Feldarbeit in den „Ehrenbach“ getrieben, der als Tränke und gleichzeitiger Möglichkeit zum Putzen der Tiere genutzt wurde. („Bring die Tiere in den Mä(e)hrenbach zum Putzen“!) Vielleicht ist das des Rätsels Lösung, da der Ehrenbach sich so ähnlich anhört wie „Mährenbach“… Im Internet taucht oft der „Mehrenbach“ auf, was schlichtweg durch einfaches (falsches) Kopieren von verschiedenen Beiträgen hervorgerufen wurde - naja…. :-) Nach weiteren Recherchen hat sich zwischenzeitlich gezeigt, dass auch im Landesarchiv von Baden-Württemberg mehrere Namen unseres Baches existieren. In den verschiedenen Archiven gab es bei den Überschreibungen der Ländereien, u.a. beim Wasswirtschaftsamt und ähnlichen Institutionen Versionen wie „Merenbach“, „Mehrenbach“ und wieder  „Ehrenbach“. Auf Nachfrage beim Landesarchiv konnte man mir da selbst nicht weiter helfen und mir mitteilen, warum dieser Bach in ihren eigenen Archiven immer wieder in verschiedenen Versionen auftaucht. Wir bleiben aber dran und versuchen das Geheimnis dieses Archivjungels zu durchleuchten.
Film über das Wasser- rad an der Dobelhütte
Herbst 2017/Dobelhütte   Geplant ist ein neuer Parkplatz, kurz nach dem Waldrand, Richtung Dobelhütte
Neuer Parkplatz November 2017 Neuer Parkplatz November 2017 Neuer Parkplatz November 2017 Neuer Parkplatz November 2017
Film nach dem Brand
 Wer noch mehr über die Historie wissen möchte, kann sich auch „durchgoogeln“. Irgendwann werden diese Infos auch an dieser Stelle erscheinen, wenn ich mal im Rentenalter bin und somit dann viiiiiiieeeeel Zeit dafür habe :-) :-)
Wetterstation am 28. Februar 2018
Auch das hat es gegeben. 28. März 2018 Es ist zwar schon 7:50 Uhr, aber zwei Stunden davor hat die Wetterstation sogar minus 17,5 Grad angezeigt - also doch eine sehr kalte Nacht! Brrrrrrrrrr….…
28. März 2018
Dein "Ja" zum Führer
1969/1970 Die Wasserleitungenwerden teilweise erneuert
Dieses mail erreichte mich am 23. Juli 2018 zum Thema „Ehrenbach“. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an E. K., der mir diese interessanten Informationen zukommen ließ. Hier verweise ich ebenfalls auf die gute Website von Bonndorf-Brunnandern, (http://www.brunnadern.de/) auf der sich ebenfalls viele geschichtliche Informationen befinden: Sehr geehrter Herr Keller,   ….gern sende ich Ihnen hier meine Notizen dazu:   Die älteste Bezeichnung, welche mir in den Brunnadern betreffenden Akten begegnete, lautet Eribach (wobei das i auch ein j sein könnte) und stammt vom 20.12.1512 (GLA 9/8 Tengen-Linz-Lupfen, Kaufbrief betr. Weizen und Brunnadern). Bereits in einer Urkunde vom 18.03.1555 lautet die Bezeichnung Ehrenbach (GLA 9/8 Tengen-Linz-Lupfen, Spez. Brunnadern). Später begann die Verwirrung: In einer etwa 1770 im Kloster St. Blasien erstellten Zusammenstellung alter Rechte (ab ca. 1660) lautet ein Eintrag zu den Fischrechten im Ehrenbach “Ehren Wehren oder Mehrenbach” (GLA 66/1212, S. 42). Im Brunnaderner Gemeindearchiv finden sich außerdem noch die Bezeichnungen Erlenbach (1838), Mernach (1861) und Merinbach (1884).   Was bedeutet nun der Wortteil Eri? Hier stieß ich im Buch Orts- und Flurnamen in Württemberg von Walther Keinath (Stuttgart 1951) auf eine mögliche Deutung. Der Bach dürfte früher Erichbach geheißen haben - Erich, Ehrich = ausgespanntes Flechtwerk zum Fischfang, zur Uferbefestigung und zum Dämmen von Wasser. Das Wort Erich mit dieser Bedeutung findet sich in Johann Christoph von Schmid: Schwäbisches Wörterbuch mit etymologischen und historischen Anmerkungen  (Stuttgart 1844) und als Ärrach/Errach im Schweizer Idiotikon. Offenbar war es im 16. Jh. regional gebräuchlich, verlor sich dann aber bald, was zu den Umbildungen führte. - Zur Information füge ich Ihnen drei Kopien bei.
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